NanoMed

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Toxikologische Charakterisierung von
Nanomaterialien für die diagnostische Bildgebung in der Medizin
 
In der heutigen diagnostischen Bildgebung werden vorwiegend eisenoxidhaltige Nanopartikel zur Detektion von vielen sozioökonomisch-relevanten Erkrankungen mittels der Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) eingesetzt. Die Anwendung von Nanopartikeln in der Computertomographie (CT)-Bildgebung fehlt ganz. Umfangreiche Expertisen zur Synthese von neuen Nanopartikeln mit hervorragenden bildgebenden Eigenschaften für MRT und CT sind, welche die gegenwärtige diagnostische Bildgebung deutlich verbessern können. Allerdings besteht eine sehr starke Zurückhaltung in der Entwicklung dieser Nanopartikel-Formulierungen aufgrund unzureichender Kenntnisse über ihre Toxizität für eine klinische Anwendung. Das liegt insbesondere daran, dass Kontrastmittel - im Gegensatz zu Medikamenten und Drug-Delivery-Systemen - auch Gesunden verabreicht werden, was eine Reihe von verschiedenen expositionsrelevanten Fragestellungen aufwirft. Ziel des NanoMed-Projekts ist die Entwicklung, Charakterisierung und Erfassung von internen Exposition von innovativen Nanopartikeln mit bildgebenden Eigenschaften für CT und MRT, sowie deren toxikologische Bewertung. Im Rahmen des Vorhabens werden die Nanopartikel in vitro, ex vivo und in vivo an Modellen der Blut-Plazenta-Schranke und Blut-Hirn-Schranke getestet.

Gruppenbild NanoMed